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Deutschunterricht an Flüchtlinge (anm!)

deutschunterricht

Deutschunterricht an Flüchtlinge

Zeit mit MigrantInnen verbringen
Jeden Donnerstag, 23. Februar bis 24. Mai, 18.30 - 21.00 Uhr

SEVAS-Zentrum Allschwil

Angebot für junge Leute (18 - 30 Jahre)

Regelmässige oder sporadische Freiwilligen-Mitarbeit willkommen!

Vorkenntnisse: keine. Mitbringen: Geduld, Humor, Neugier

Info und Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Tel. 061 264 63 43

 

 


Unter den Bedingungen des Bologna-Systems zu studieren ist nicht leicht. Und doch: Viele Menschen wären froh, die Probleme von Studierenden haben zu können! Deshalb sollten gerade jene, die unter der Last des Studiums stöhnen, hier und da Menschen begegnen, denen es wesentlich schlechter geht, entweder weil sie vom Leben benachteiligt sind – etwa Flüchtlinge. Wer aber mit solchen Menschen zu tun hat, wird auch sehr schnell merken, wie wichtig Dinge sind, die im Rangeln um Credits keine Rolle spielen: Gesundheit, Fröhlichkeit, einfache Hilfsbereitschaft, Gottvertrauen. Deshalb ist ein Kontakt mit Randständigen nicht nur eine 'gute Tat', die einen stolz und glücklich macht, sondern auch 'Eigentherapie': Man sieht sein eigenes Leben, seine eigene Privilegierung, mit anderen Augen.

 

Deshalb wird es auch während des Frühjahrsemesters 2011 ab dem 10. März jeden Donnerstag von 18.30 - 21 Uhr im SEVAS-Zentrum in Allschwil (Baslerstrasse 49) einen Sprachkurs für Asylsuchende geben. Christoph Albrecht SJ wird diesen Kurs zusammen mit Felicina Proserpio (Scalabrini-Missionarin) anbieten.

Dabei soll während des Deutschkurses wieder mit Kleingruppen gearbeitet werden, da die teilnehmenden Flüchtlinge sehr unterschiedliche Voraussetzungen mitbringen: Einige sind Analphabeten, andere haben sich durch Selbststudium bereits recht gute Kenntnisse erarbeitet. Entsprechend werden weitere Helfer gebraucht, die eine solche Kleingruppe (4-8 Personen) regelmässig oder sporadisch betreuen können. Dies zu betonen ist wichtig, weil der studentische Zeitplan eng sein kann: Eine sporadische Teilnahme ist ausdrücklich willkommen! Von Interessierten wird keine permanente Verpflichtung erwartet.

Zwischen den beiden Lerneinheiten gibt es eine längere Pause, die schlicht zum gegenseitigen Kennenlernen dienen soll. Dieses persönliche Kennenlernen, aber auch die Begegnungen mit den Lebensbedingungen von Flüchtlingen in der Schweiz und den Problemen, die sie mit dem Asylverfahren und dem Leben in einer fremden Kultur haben, war für die teilnehmenden Studierenden ein nachhaltiges Erlebnis. Auch und gerade das Abschiedsessen mit eritreischen und somalischen Speisen, zu denen wir am Ende des Kurses im Wohnheim und Durchgangszentrum ATLAS eingeladen waren.

Vorkenntnisse sind keine erforderlich, weil wir elementarste Grundkenntnisse in Deutsch vermitteln und einüben. Erforderlich sind Humor, Geduld und Neugier auf Menschen aus anderen Kontinenten. Ebenso werden Teilnehmende um Mitteilung gebeten, wohin man ihnen am jeweiligen Abend vor dem Sprachkurs die Lehrmaterialien zukommen lassen kann. Möglichkeiten sind: Abholung im Büro von Christoph Albrecht oder dem Sekretariat der kug, oder einen Ort zum Hinterlegen angeben, eine Person, die sie überbringen kann, oder eine Adresse für einen Versand mit der Post…


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